Gedichte / Poems -> Weihnachtsgedichte


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Weihnachtszeit

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

An den Weihnachtsmann


Lieber Weihnachtsmann, komm rein zu mir,
ein schönes Liedlein sing' ich dir.
Du kommst von so weit her gegangen,
die Weihnacht hat schon angefangen.

So wärme dich in unserm Zimmer,
doch bleiben kannst du nicht für immer.
Andere Kinder wollen dich noch sehen,
ach, leider musst du wieder gehen.

Lass ein paar schöne Sachen,
die mir viel Freude machen,
bei mir und schenke recht viel Freude,
auch an die anderen lieben Leute.

Aufgeregtes Weihnachtssprüchlein

Von drauß vom Walde komm ich her,
ich bin ein kleiner Mann.
Knecht Ruprecht, ich will artig sein
mit Mandeln drum und dran.
Lustig,lustig.trallali ...
Nein. So stimmt das Sprüchlein nie!

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
und das bei Wind und Wetter.
Du lieber, guter Weihnachtsmann,
wie treu sind deine Blätter.
Lustig, lustig, trallali ...
Dieser Vers - der stimmt doch nie!

Alle, alle Jahre wieder
steigt das Büblein auf den Baum,
sogar im Winter, wenn es schneit.
Oh holder, süßer Traum.
Lustig, lustig, trallalum ...
Das war wieder falsch und dumm!

Jetzt kann ich ihn, den Weihnachtsspruch!
Hört alle, alle zu:
Ich bin kein Pfefferkuchenmann,
will keine Mäh und Muh.
Ich komme nicht vom Himmel her
und bin auch nicht verhext.
Ich merke mir nur leider schwer
den rechten Weihnachtstext.
Darum will ich nicht länger mehr
mein langes Sprüchlein leiern.
Nur eins ist wichtig: Denkt daran,
warum wir Weihnacht feiern ...

Christkindlein

Das Christkindlein, das Christkindlein
ist heut´ zu mir gekommen
und hat ein Bäumchen schmuck und fein
vom Himmel mitgenommen.

Und als es an den Sternelein
vorüber ist gegangen,
da blieben viele Lichterlein
an meinem Bäumchen hangen.

Hab Dank Du liebes Christkindlein
für all die schönen Sachen.
Ich will gewiss recht artig sein
und Dir viel Freude machen.

Der erste Schnee

Nein, wer hätte das gedacht beim zur Schule geh'n,
heute Morgen um halb acht war noch nichts zu seh'n.
Keine Flocken rings im Kreis,
jetzt ist alles zuckerweiß.

Wie das wirbelt, tanzt und sprüht, weiß ist jedes Haus.
Unsre Schule selber sieht wie ein Schneemann aus.
Kinder, Bälle nun gemacht,
heut' gibt's eine Schneeballschlacht.

Der heilige Nikolaus

Horch, wer klopft?
Wer steht da vor der Tür?
Vielleicht der heilige Nikolaus -
Jetzt kommt er auch zu mir.

Nikolaus, ich grüße dich,
du kommst von weit, weit her,
Du hast gelebt vor langer Zeit,
warst immer gut, hört alle her!

Wir freuen uns und feiern nun,
es ist dein Ehrentag,
Nikolaus, o Nikolaus,
jedes Kind dich gerne mag.

Kleines Weihnachtsgedicht

Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau mich kleinen Knirps hier an.
Gib mir ´nen Apfel und ´ne Nuss,
weil ich doch noch wachsen muss.

Am Nikolaus-Abend

Gestern Abend, etwa um acht,
da lag ich im Bett und hab mir gedacht:
"Heut schlaf ich nicht,
zieh lieber die Bettdecke vors Gesicht
und blinzele vorsichtig durch einen Schlitz."

Ich war schon ganz hibbelig,
so richtig kribbelig
vom langen Warten.
Da geht auf einmal die Türe auf
und herein kommt verstohlen,
auf leisen Sohlen
jemand geschlichen.
Legt auf den Teller was drauf,
husch, husch -
und ist schon entwichen.

Alles war dunkel im Zimmer,
kein bisschen Schimmer,
kein Lampenschein drang herein.
Ich guckte mir fast die Augen aus,
war er's nun wirklich, der Nikolaus?
Verflixt!
Jetzt weiß ich ein ganzes Jahr
wieder nicht, ob es der Nikolaus war.

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,
dann, ja dann,
fängt Weihnachten an!

Der Weihnachtsmann macht Pause
Der Weihnachtsmann sagt: Bitte sehr,
jetzt schlepp ich keine Säcke mehr.
Ich geh jetzt in den Winterwald
und ist es dort auch bitterkalt.

Da bleib ich dann das ganze Jahr,
vergess' euch nicht, das ist doch klar.
Habe voll mein großes Säckchen
mit vielen bunten tollen Päckchen.

Und wollt ihr mich besuchen bald,
dann kommt doch in den Winterwald
und bringt ne Knoblauchpizza mit,
denn auf die hab ich jetzt Appetit.

Dann machen wir im Glitzerschnee
eine Schlittschuhbahn quer über'n See.
Und wenn ihr geht nach hause dann,
sagt 'nen schönen Gruß vom Weihnachtsmann.

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh' ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Weihnachten

Stille Nacht, heilige Nacht...
hast du wirklich gedacht,
Weihnachten ist,
was du rund um dich siehst?
Such nicht draußen den Sinn,
Weihnachten ist
in dir drin.

Weihnachtszeit

Glitzernd, auf glasklarem Eise
spiegelt Mondschein kühl sein Licht.
Flocken fallen, sanft und leise,
auf ganz wundersame Weise,
in des Winters Angesicht.

Durch die Stille tönt ein Klingen,
lieblich, in der kalten Nacht.
Engel heben an zu singen,
Lieder, die das Herz durchdringen,
und der Mond hält schweigend Wacht.

Weihnachtsvorbereitungen

Was für eine weiße Pracht,
Schnee liegt auf dem Dach.
Auf der Straße ist viel Verkehr.
Die Leute tragen Christbäume, Päckchen und noch mehr!

Das Christkind schmückt den Baum zuhaus.
Mit goldnen Schleifen, sieht das nicht toll aus?
Die Kinder schauen durchs Schlüsselloch,
das Christkind, das sieht es doch.

bitte helfen Sie Familien, die Hunger leiden

Winter


Fröstelnd, schaudernd, tief verschneit,
so liegt das Land im Eise.
Die Natur, in dieser Zeit,
ruht aus, auf diese Weise.

Selbst der Wind weht nur bei Nacht,
streicht, als sanfter, kühler Hauch,
zärtlich übers Feld, ganz sacht;
grüßend, über Baum und Strauch.

Friede wirft mit sanfter Hand,
hoffnungsvoll, in jeder Nacht,
seinen Mantel übers Land,
bis der Frühling neu erwacht.

Die Weihnachtsmaus


Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck'ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Tannenbaum im Wald

Draußen wird es bitterkalt.
Frierend stapf ich durch den Wald.
Unberührt unschuldig weiß
leuchtet eine kahle Schneis.
Früher stand der Kindertraum,
als ein grüner Tannenbaum
auf dem großen weißen Platz.
Dieser, nun als Weihnachtsschatz,
fehlt mir ungeheuerlich.
Jedes Jahr, gar feierlich,
ging ich Heilig Abend fort;
weg von meinem Heimatort.
Eilte schnell zu meinem Baum,
der, für mich, mein Weihnachtstraum.
Zündete ein Lichtlein an.
Dort ward mein Gebet getan.
Mitten in dem friedlich Wald
wurde mir nur selten kalt.
Diesmal jedoch fehlet er.
Heilig Abend ist nun leer.
Traurig trotte ich zurück
weinend um verlor´nes Glück.
Liebes Christkind, sag warum
sind die Leute gar so dumm?
Morden meinen Tannenbaum,
töten meinen Weihnachtstraum.

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Eurika2004@inbox.lv